Eine Djigbh-Wohnhöhle bei Thaboanii / Tii-Banoah
Im Südwesten Tii-Banoahs trennt die langgestreckte Landbrücke Sieha-Niaai das Westmeer vom Lasay-Majik (Majik-See). Das schmale Gebiet ist arm an Landmasse, aber enorm reich an Bodenschätzen.
Insbesondere der Landstrich um den Lenntay Thaboanii ist berühmt für seine ausgedehnten Djigbh-Silber-Vorkommen. Das Djigbh-Silber genannte Metall besitzt die Eigenschaften einer Legierung, die nicht nur äußerst glatt, hart und stoßfest, sondern, richtig vorbehandelt, zudem äußerst gut weiterzuverarbeiten ist. Die Ayganyay von Sieha-Niaai verwenden das Djigbh daher sogar zum Bau ihrer Wohnanlagen.
Auf dem Bild rechts ist ein Giathin-Bau zu erkennen, der in einem kleinen Süßwassersee liegt. Bereits aus einer Entfernung von etwa hundert Metern ist die Wohnhöhle praktisch nicht mehr zu erkennen, was wiederum auf die für die Ayganyay typische Anpassung der Baustrukturen an die natürliche Umgebung zurückzuführen ist. Im Zusammenspiel mit der Wasserspiegelung lösen sich die Formen und Konturen des dargestellten Giathin beinahe vollkommen in ihrer Umgebung auf.
Hier gelangen Sie zur Kartenansicht von Thaboanii.